Kuhgebundene Kälberaufzucht

🕒 01.10.2019 | 📂 Presse

Mohrenköpfle unterstützt Projekt der Bio-Musterregion Hohenlohe                 

Auf den Bioland- und Demeterhöfen Hohenlohes werden die Milchkühe möglichst artgerecht gehalten. Sie haben meist Weidegang von Frühjahr bis in den späten Herbst; im Winter bekommen sie sonnengetrocknetes Heu und Silage. Die Milchkühe säugen ihre eigenen Kälber oder ziehen andere mit groß. Wenn die Kälber satt sind, werden ihre Mütter gemolken. Aus dieser Milch entstehen vielfältige und leckere Milchprodukte. Nach etwa drei Monaten ist die Stillzeit vorbei. Dann wachsen die Kuhkälber mit Gleichaltrigen auf und verstärken, wenn sie ausgewachsen sind, als Nachzucht die Milchviehherde.

Ihre 220 bis 250 Kilogramm schweren Brüder werden entweder zu Bullen gemästet oder geschlachtet. Ihr besonderes Fleisch – das Schlachtgewicht beträgt dann 110 bis 120 Kilogramm - wird im Rahmen eines Projekts der Bio-Musterregion Hohenlohe im Mohrenköpfle zu feinen Kalbfleischgerichten verarbeitet. „Die ganzheitliche Verwendung sämtlicher Teile des Tiers steht im Vordergrund“, sagt Maximilian Korschinsky, Mitglied der Slow Food Chef Alliance und Küchenchef der Bäuerlichen, der sich zur Abnahme eines ganzen Tiers pro Monat verpflichtet hat. Die Gerichte werden gesondert ausgewiesen. „Kurze Lieferwege, gesicherte Herkunft, Wertschöpfung und Wertschätzung für die Erzeuger unserer Heimat Hohenlohe“ stehen für den Chefkoch im Vordergrund.

 

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